Albert Lothar Wiese, Sarajevo und Porec, 10/2010
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Einfache diskrete Objekte zur Erweiterung des Standardmodells (DOM)

war: Stoßverhalten in einem einfachen Gas harter Kugeln (HKG) aus dem eine Erweiterung von Standardmodell und ART zum Harte Kugeln Modell (HKM) folgen soll

Inhaltsverzeichnis

1. Erweiterung der Standardphysik

1.1 Wichtige Phänomene und deren Ursache

1.2 Grenzen der Beschreibung 

1.3 Motivation für ein Modell mit einfachen diskreten Objekten

2. Standardphysik im Diskrete Objekte Modell 

2.1 Formale Ansätze zur Entwicklung des DOM´s 

Axiome 

Definitionen für Erklärungsansätze 

2.2 Elementare Bewegungsgleichungen ohne Potenzial 

Stoßtransformationen 

Differenzierbarkeit 

Bewegungsgleichungen 

Wahrscheinlichkeitsfelder 

Zufallsgeneratoren als Rechenhilfen

2.3 Stöße und Erhaltungssätze 

     Impuls- und Drehimpulserhaltung

     Energieerhaltung

2.4 Entstehung von Ansammlungen (Systembildung) 

Beschreibung  der Dynamik von diskreten Objekten

Spin durch Verwirbelung

Ladung und magnetisches Moment 

Grenzen der Auffüllung 

Zufällige Systembildung 

2.5 Quantenhaftigkeit im DOM 

Eigenschaft h in der Grundmenge 

Fluktuationen 

Stoßgleichgewicht 

Erhalt der Stoßwahrscheinlichkeit 

2.6 Relativität der Raumzeit 

Energie-Impuls-Tensor im HKG 

Konstante Signalgeschwindigkeit 

Eigenschaftsänderungen bewegter Systeme 

3. Ansätze für eine diskrete Erweiterung des Standardmodells

      3.1 Substrateigenschaften

      3.2 Feldzuordnungen

      3.3 Brücke zur Standardphysik

4. Mögliches Szenario für die Weltentwicklung im DOM und daraus folgende Theorien 

4.1 Homogenes Gas 

4.2 Evolutionsbeginn 

4.3 Allgemeine Drehung 

3.4 Kugelansammlung (Gravitation) 

4.5 Jetbildung 

4.6 Elementarteilchenbildung 

4.7 Bildung von Eichbosonen  (Photonen) 

4.8 Potenzialbildung von Kugelmengen (z.B. Elektromagnetismus) 

4.9 Ausblick auf möglicherweise im DOM erklärbare Phänomene 

Literatur 

Stichwortverzeichnis 

Abbildungsverzeichnis 

Grundgrößen im HKM

Zusammenfassung:


In Anlehnung an die in "Struktur und Dynamik der Materie im Uratommodell" vorgestellte Idee zur Untersuchung von harten Kugeln als Alternative oder Ergänzung zu Strings, Superstrings oder Branen, bzw. jetzt auch zur Loop-Quantengravitation, ergibt sich eine erfolgversprechende Erweiterung der Standardphysik durch Untersuchung eines einfachen Gases gemäß folgender Annahme:


Es existiert einzig und allein eine Menge unendlich vieler, sich im dreidimensionalen Raum bewe­gender diskreter Objekte (Atome, die als gleich große feste Kugeln vorstellbar sind). Diese durchdringen den leeren Raum geradlinig. Die Annä­herung an andere Kugeln erfolgt bis zum Zusammenstoß (Berührung), bei dem nur die Ge­schwindigkeitskomponenten in Richtung der Stoßachse (Berührungsnormale) ausgetauscht wer­den. Dieses einfache Gas gleich schwerer harter Kugeln, deren Masse weggelas­sen werden kann (harte Kugeln Gas HKG), wird, hier in diesem Ansatz sogar nur ortslos, untersucht.


Aus dieser Hypothese folgt, dass in diesem Modell alle physikalischen Systembildungen, Symmetrien, Wechselwirkungen,... also alle Naturgesetze auf die Stöße und die Geometrie der raum-zeitlichen Verteilung, zurückzuführen sein müssen.


Mit dieser einfachen diskreten Erweiterung der Standardmodelle von Elementarteilchen und Kosmologie (heutige Standardphysik) werden anschauliche Erklärungen grundlegender Phänomene möglich, deren bisherige Beschreibungen auf Axiome zurückgeführt werden mussten. Dazu werden nur kleinste Objekte mit d > 0 und Geschwindigkeitstausch als elementare Wechselwirkung eingeführt. Mit d → 0 ergibt sich die Standardphysik. Der Begriff Kraft, also Masse mal Beschleunigung, wird hier nicht nur mit Differenzialen beschrieben, sondern ursächlich erklärt. Durch auftretende unterschiedliche Winkel bei den Stößen entstehen Geschwindigkeitsänderungen und durch diese dann, in Verbindung mit den geometrischen Stoßwahrscheinlichkeiten, Potenziale. Dabei erzeugen die auftretenden Symmetrien wichtige Naturkonstanten, wie h und c. Für die Bildung und den Zusammenhalt der Elementarteilchen spielt die freie Weglänge im betrachteten HKG eine wichtige Rolle. Mit der noch spekulativen Annahme, dass dieses das gesamte Universum ausfüllt, ergibt sich die Hoffnung, die Teilchenmassen durch einfache Integration (bzw. Summenbildung) über mögliche stabile Strukturen im HKG, dann allerdings nicht mehr ortslos, bestimmen zu können.


Neben der Erklärung, weshalb viele gängige Beschreibungen bekannter Phänomene im Rahmen der diskreten Erweiterung des Standardmodells möglich sind, werden Beispiele für mögliche Theorien zum Nachweis von Selbstorganisation zur Erzeugung von stabilen Systemen im HKG, die mit Entropieabnahme verbunden sein können, aufgezeigt. Diese gehen über Ansätze, wie in Superstring- oder (Loop-) Quantengravitationstheorien, auf die nicht näher eingegangen wird, wegen der Erklärungsmöglichkeit für h und c = const. hinaus.

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aktueller: HKM.pdf in Deutsch