Albert Lothar
Wiese, Porec und Sarajevo 11/2010
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| Die hypothetisch
kleinsten Objekte sind Demokrits Atome, aus Elementarteilchen zusammen
gesetzte Materiebausteine sollten deshalb besser Struktronen heißen. |
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Die
diskrete Standardphysik vereinigt die Standardmodelle von
Elementarteilchen und Kosmologie durch Einführung einfacher sehr
kleiner diskreter Objekte mit einfacher Wechselwirkung durch
Geschwindigkeitstausch beim Stoß
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Diskret erweitertes Standard-Modell
Eines der bewegenden
Probleme in der über
2000
jährigen Wissenschaftsgeschichte und noch immer so aktuell, wie zu
Zeiten
Demokrits, ist die Frage, was die Welt im Innersten zusammen hält
und was
demnach das Kleinste
bzw. der Ursprung
aller Dinge ist.
Ist die
Urmaterie, wie momentan mehrheitlich angenommen, wirklich infinitesimal
immer
weiter teilbar?
(UR-) ATOME
sind
hypothetische kleinste
Teilchen
der Materie. Sie heißen hier nur deshalb so, weil der
Begriff Atom
schon
vergeben ist.
Kräfte können nicht durch feste Verbindungen, wie Stangen,
Haken,... von einem
Körper auf den anderen übertragen werden. Kleine nur
mathematisch
verständliche Gebilde wie Superstrings, die zu weiteren
Fragen nach der
Ursache
für deren Eigenschaften und Art der vermittelten Wechselwirkung
führen, sind
nur schwer vorstellbar und lösen deshalb nicht die Fragen:
Was ist die Urmaterie?
WAS HÄLT DIE WELT IM INNERSTEN
ZUSAMMEN?
und
was dieses Atom,
das besser den Namen
Struktron
tragen sollte?
Antworten auf solche Fragen soll in einer
speziellen FAQ näher gekommen werden.
Seit alters her stehen zwei grundsätzliche Ideen zum Aufbau der
Welt in Konkurrenz:
1. immer feiner kontinuierlich teilbare Materie
2. Ende der Teilbarkeit bei unteilbaren Atomen.
Beide Ansichten wurden immer parallel vertreten, die eine oder andere
hatte über größere Zeiträume mehr Anhänger.
Seit Anfang
des
zwanzigsten
Jahrhunderts wissen wir, dass die kleinen
Materieteilchen, die wir Atome nennen, teilbar sind, der Name also
nicht
stimmt. Feinere Teilbarkeit und die Notwendigkeit, zur mathematischen
Beschreibung neue Methoden anzuwenden, führten zur heutigen
Standardphysik, welche die Standardmodelle der Elementarteilchen und
der Kosmologie umfasst. Beide können mit ihren vielfältigen
Theorien
beobachtbare Phänomene in deren Gültigkeitsbereichen
beschreiben. Die
Frage, weshalb diese Ansätze gelten und was das dahinter steckende
Etwas ist, kann und will die heutige Physik nicht beantworten.
Der momentan überwiegende Glaube an unendlich fein teilbare
Materie,
die sich nur mathematisch beschreiben lässt, scheint nicht mehr
unanfechtbar, weil:
- die Newtonsche infinitesimale Beschreibung von
Bewegungsänderungen
keinen tieferen Grund für die zweiten Ableitungen kennt (vgl.
Einleitung Bjorken-Drell...),
- moderne Beschreibungsmethoden wie Pfadintegrale oder Operatortheorie
darauf aufbauen,
- beobachtete Kopplungen (Wechselwirkungen) auch mit atomistischen
Modellen, beispielsweise vom Le Sage Typ, erklärt werden
können
(Gegenargumente wie notwendige Aufheizung können durch
mögliche
Elementarteilchenbildung entkräftet werden),
- Ansätze zur axiomatischen Ableitung der Methoden der
Standardphysik
existieren, wie beispielsweise die Konsistente Experimente
Interpretation, die auf effektiven Theorien und Ensembles basieren,
- es mittlerweile durch mögliche Computer-Simulationen gelungen
ist, auch große Teilchenzahlen zu beherrschen.
Das sind genügend Gründe, um versuchsweise ein Modell mit
harten
kleinsten Objekten, also echten Atomen etwas näher zu untersuchen (vgl. alte eigene Ansätze).
Auch
ohne dass dieses allgemein akzeptiert wird, sollte irgend wann der Name
für die Bausteine der uns umgebenden Materie geändert werden.
Geeignet
wäre der Name Struktron
oder structron
vom
lateinischen structura =
ordentliche Zusammenfügung. Der Begriff Atom vom griechischen
atomo =
unteilbar sollte wieder für die hypothetischen unteilbaren
Objekte
verwendet werden, welche im Diskrete Objekte Modell (aktueller und besser lesbar: HKM.pdf), in Konkurrenz zu
(Super-) Strings, Spinschaum oder Ähnlichem zum
Erklärungsversuch
dessen, was die Welt im Innersten zusammen hält, untersucht werden.
Wesentliche Eigenschaften im momentanen Entwicklungsstand des
HKM´s sind:
- Grundwechselwirkung ist der Geschwindigkeitstausch bei Berührung.
- Phänomene mit infinitesimalen Beschleunigungen deuten auf
weitere Teilbarkeit eines betrachteten Phänomens hin.
- Daraus folgt, im HKM müssen sich Zuordnungen von bewegten harten
Kugeln durch Zufallsgeneratoren erzeugen lassen, welche das
entsprechende Phänomen mit den Methoden einer effektiven Theorie
beschreiben.
Beispiele für bisher untersuchte Phänomene sind:
- Erzeugung einer konstanten Größe h als
Durchschnittswert, auch schon in sehr kleinen Teilbereichen, des HKG
- Erzeugung der konstanten Lichtgeschwindigkeit c und daraus folgende
Gültigkeit der Relativitätstheorie.
Alle in die Standardmodelle der Physik und der Kosmologie eingehenden
Parameter bzw. Naturkonstanten, wie die Feinstrukturkonstante, sollten
natürlich im DOM hergeleitet werden können, was eine der nächsten
großen Aufgaben sein soll. Den Axiomen der
QED sollten sich ein-eindeutig Eigenschaften des HKG
zuordnen lassen, weil für die Stoßfrequenz eine gerichtete
Dichte verantwortlich ist. Die
Feinstrukturkonstante ergibt sich vermutlich geometrisch, ob dabei
lokale Eigenschaften einen Einfluss haben, muss noch geklärt werden.
Ein beinahe in Vergessenheit
geratener
Lösungs- und Denkansatz
ähnlich der Lorentzschen
Äthertheorie oder der Le-Sage-Gravitation
wurde in der
Arbeit:
"Struktur
und Dynamik der Materie
im Uratom-Modell"
versucht und zur Untersuchung des Verhaltens eines einfachen Gases hater Kugeln führte.
(Ur-) Atome
bzw. kleinste diskrete Objekte, werden dabei
als
einfachste denkbare geometrische Gebilde, also Kugeln, behandelt.
Zusammen mit
deren Bewegung sowie der elementarsten Wechselwirkung, d.h. einem
Zusammenstoß, bei dem eine affine Transformation direkt durch einen
Stoßpartner erzeugt wird,
ist auch eine möglicherweise mathematisch ähnliche Beschreibung
als Superstring
oder Quantenschaum denkbar.
Stichworte
(Ende)

Wiese, Lothar: Struktur und Dynamik der
Materie im
Uratom-Modell, http://uratom.de, Porec/ Sarajevo 2000, 2009
Uratom (Anfang)